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Baukoordination in Kombination mit anderen Aufgaben?
02-07-09, 11:08 AM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02-07-09 11:08 AM von G. Blochmann.)
Beitrag: #1
Baukoordination in Kombination mit anderen Aufgaben?
Die Experten der Befragung sind unterschiedlicher Meinung, ob und welche Leistungen in Kombination mit der Koordination nach BaustellV angeboten, vergeben und realisiert werden können.
Am klarsten abgelehnt werden die Mitbeauftragung der Baukoordination an ein ausführendes Bauunternehmen, die Koppelung mit der Bauaufsicht und die Übertragung auf die Fachkraft für Arbeitssicherheit eines Bauunternehmens. Strittig sind besonders die Kombination der Baukoordination mit der Entwurfsverfassung, der Baustelleneinrichtung, der Bauleitung, der Bauüberwachung oder die Übertragung auf die Fachkraft für Arbeitssicherheit des Bauherrn.

Was ist Ihre Meinung?
Welche Kombinationen sind sinnvoll?
Oder sollte die Baukoordination stets getrennt beauftragt und vergeben werden...?
Gibt es hier Unterschiede je nach Art und Umfang des Bauprojekts?
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16-07-09, 11:38 AM
Beitrag: #2
RE: Baukoordination in Kombination mit anderen Aufgaben?
Ich bin der Meinung, dass der Koordinator stets getrennt beauftragt und vergeben werden sollte.
Alle anderen Beteiligten haben ein oder mehrere andere Interessen die zu Konflikten führen können (nicht müssen, aber meistens tun). Nur ein von allen Beteiligten unabhängiger Koordinator kann sich optimal im Sinne des Bauherrn für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz einbringen. Das ist unabhängig von Art und Grösse des Bauvorhabens.
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01-03-11, 11:10 AM
Beitrag: #3
RE: Baukoordination in Kombination mit anderen Aufgaben?
(16-07-09 11:38 AM)David_M schrieb:  Ich bin der Meinung, dass der Koordinator stets getrennt beauftragt und vergeben werden sollte.
Alle anderen Beteiligten haben ein oder mehrere andere Interessen die zu Konflikten führen können (nicht müssen, aber meistens tun). Nur ein von allen Beteiligten unabhängiger Koordinator kann sich optimal im Sinne des Bauherrn für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz einbringen. Das ist unabhängig von Art und Grösse des Bauvorhabens.

Dass die frühe Bindung des SiGeKo Kosten senken kann, ist wohl unstrittig. Aber wie läuft es meistens? Der SiGeKo wird erst in der Ausführungsphase beauftragt und ist damit fast aller Möglichkeiten beraubt, aktiv für vorausschauenden Arbeitsschutz schon in der Planung einzuwirken.
Und dann wird er nur noch zum "Aufpasser" degradiert. Wer kann da noch Akzeptanz auf der Baustelle und bei den Planern erwarten? Auch das passiert auch mir häufig. Und zu nicht gerade auskömmlichen Honoraren.
Ein weiteres Problem sehe ich in der Mischvergabe von SiGeKo-Leistungen an den planenden Architekten. Hat der nicht ganz andere Vorstellungen und Ziele, als sich um den "Sicherheits- und Gesundheitskram" zu kümmern? Nun, das ist jetzt sicher etwas verallgemeinert, aber doch oft der Fall. Und ist er dann in der Lage, die Koordination sicher und vorausschauend zu leisten?
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